Die Infrarotsauna – Die Kraft der IR-Strahlen

Infrarotsaunas erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit, weil sie wenig Platz benötigen, schnell betriebsbereit und auch für Menschen mit Kreislauf- oder Herzproblemen geeignet sind. Eine niedrige Stromrechnung ist ein weiterer Grund, wieso sich immer mehr Menschen für die Infrarotsauna entscheiden. Trotzdem gibt es bei vielen Kunden noch Unsicherheiten was die Infrarotkabine kann und ob die Infrarotstrahlung auch wirklich gesund ist. Wir möchten Ihnen heute näher bringen, dass die Infrarotsauna auch für Sie eine tolle Alternative zur normalen Sauna sein kann.

IR-Strahlung – Was ist das?

Sichtbares Licht und Infrarotstrahlung, abgekürzt auch „IR-Strahlung“ genannt, sind von der Sonne ausgehende Strahlen, die abgeschwächt auf die Erdatmosphäre treffen. Doch nicht nur die Sonne produziert IR-Strahlen, sondern auch jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des Nullpunks (ca. -273° C) gibt IR-Strahlung ab. Je nachdem wie warm der Körper ist, gibt er auch unterschiedlich starke IR-Strahlung ab.

Die IR-Strahlen sind für uns Menschen nicht sichtbar, können aber von unserer Haut als Wärme wahrgenommen werden. Aus diesem Grund nennt man diese IR-Strahlung auch Wärmestrahlung.

Vorteile der IR-Strahlung

Das Gewebe wird durch die Strahlung besser mit Blut versorgt, so dass die Narben- und Wundheilung begünstigt wird. Zudem wird der Schweißfluss angeregt und Muskelverspannungen können durch die IR-Strahlen schneller aufgelöst werden. Auch bei Menstruationsbeschwerden wirkt die Strahlenwärme angenehm und hat eine heilende Wirkung. Durch die Anwendung der IR-Strahlung wird Stress abgebaut und der Kreislauf und Stoffwechsel wird positiv angeregt.

Unterschiede zwischen Sauna und IR-Wärme

  • Die Infrarotsauna benötigt, im Gegensatz zur Sauna, die 400 Volt Drehstrom verbraucht, nur einen 230-Volt-Anschsluss. So können Sie mit einer Infrarotkabine deutlich mehr Geld sparen.
  • Infrarotsaunen benötigen in der Regel weniger Platz und können auch bei kleineren Aufstellflächen eingesetzt werden.
  • Infrarotsaunen können problemlos auch in Mietwohnungen aufgestellt werden, was bei Saunas durch die hohe Feuchtigkeit der Luft nicht möglich ist.
  • Zudem beträgt die Aufwärmzeit (Vorheizzeit) nur 0 – 20 Minuten, während die Sauna bis zu 60 Minuten benötigt.
  • Auch die Temperaturen sind in einer Infrarotsauna deutlich niedriger und können so auch für Menschen mit Kreislauferkrankungen interessant sein.
  • Die Infrarotsauna erwärmt den Körper, entspannt Muskeln und weitet die Lymphbahnen auf eine sanfte und behutsame Weise, so dass Sie auch mehrere Badegänge einleiten können.
  • Schlake- und Wassereinlagerungen werden reduziert und die Haut baut besser Fettpölsterchen ab.

Ist die IR-Strahlung schädlich?

Die IR-Strahlungsgeräte sollten nur dann mit medizinischem Personal verwendet werden, wenn ausschließlich IR-A-Strahlung erzeugt wird. Die meisten Infrarotsaunen können daher ohne Bedenken genutzt werden. Der menschliche Körper kann die Infrarotstrahlung absorbieren, weil die Strahlen eine Eigenschaft besitzen, tief einzudringen. Die Infrarotstrahlung wird von Lichtenergie in Wärmeenergie umgewandelt und ist so nicht schädlich für den Menschen.

Infrarotsauna: Was ist das?

 

Infrarotlicht lässt sich auch einfacher als Wärmestrahlung ausdrücken. Diese wird in der Medizin bereits angewendet, da sie sich auf vielerlei Art und Weise einsetzen lässt. Von früher kennt man den Heizstrahler, eine große rote Birne, die Nasennebenhöhlenentzündungen linderte und Schnupfen verbannen konnte. Außerdem können durch Infrarotstrahlung auch andere Partien des Körpers speziell erwärmt und so von Verspannungen oder Entzündungen geheilt werden.

Eine Infrarotsauna ist eine meist ca. 1,90m hohe, 1,40m breite und 1,10m tiefe Kabine, deren Hauptbestandteil die Infrarotstrahler sind. Meist aus edlem Holz gefertigt, mutet die Kabine edel an und bietet innen für ein bis drei Personen Platz zum Erwärmen.  Wer es gerne weniger rustikal und dafür moderner mag, für den finden sich auch elegante weiße Infrarotkabinen, die beispielsweise mit schwarzen Strahlern ein sehr schickes Bild abgeben.

InfrarotkabineDie Strahler sind meist senkrecht montiert, sodass man im Sitzen sauniert, um möglichst viel Oberfläche für die Wärmestrahlen zur Verfügung zu stellen. Hingegen zu einer traditionellen Sauna wird nämlich nicht die Luft erhitzt, sondern lediglich die Haut, auf die die Strahlen trifft. Damit eröffnet sich für die Liebhaber von Wärme, die kein Fan von traditionellen Saunen sind, vollkommen neue Möglichkeiten.

Darüber hinaus kann man in einer Infrarotsauna auch durch die gute Beleuchtung lesen oder eine Stereoanlage installieren, da hingegen zu einer finnischen Sauna keine Wasserdämpfe auftreten, die keiner Elektronik gut tun.

Dadurch, dass Infrarotsaunen viel Licht haben, lassen sich auch farbliche Spielereien einbauen, wie beispielsweise bunte Lichter oder gar wechselndes Licht. Diese können, wenn korrekt installiert, auch als Farbtherapie benutzt werden und das Wohlbefinden nochmals steigern.

Wer es also gerne warm mag ohne ständigem Wasserdampf ausgesetzt zu sein, für den ist eine Infrarotsauna genau das Richtige.